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Promotion des Kanzleiinhabers zum Dr. iur.

Was lange währt, wird gut. Das gilt insoweit auch für meine berufsbegleitende Dissertationsschrift zum Thema "Gesetzliche Haftungsbeschränkungen für ehrenamtlich tätige und bürgerschaftlich engagierte Personen".


Die Arbeit wurde an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der TU Chemnitz eingereicht. Nach der Disputation und dem Rigorosum stand die Prädikatsnote "magna cum laude" als Ergebnis fest.

Im Ergebnis der Arbeit wurden im Wesentlichen die Verfassungswidrigkeit des § 31a BGB festgestellt und ein Vorschlag für eine Evolution der Haftungsprivilege der §§ 31a f. BGB unterbreitet. Letzterer sieht auch vor, die gesetzlichen Haftungsprivilegien nicht nur dispositiv zu gestalten, sondern sie an ihrer bürgerschaftlich engagierten bzw. ehrenamtlichen Gestalt für eine Institution zu verorten, ohne sie an ein organ- oder mitgliedschaftliches Verhältnis des Leistungserbringers zu knüpfen. Das erforderliche "Sonderrechtsverhältnis" ergibt sich m.E. aus der Erbringung der Tätigkeit im Rahmen der Betätigung der jeweiligen Institution.

Die Arbeit soll noch in diesem Jahr im NOMOS-Verlag unter der ISBN 978-3-8487-5466-3 erscheinen.